Erfahrungsbericht

BFD an einer Gemeinschaftsschule

„Mein größtes Highlight war, zu sehen, wie die Kinder mit meiner Unterstützung Fortschritte gemacht haben. Die gemeinsamen Erlebnisse und Gespräche werden mir besonders in Erinnerung bleiben.“


Ronja, 20 Jahre, BFD in 2025/2026, an der Gemeinschaftsschule Weil am Rhein

 

 

 

Persönlich und direkt – 4 Fragen, 4 Antworten:

Nach meinem Abitur war ich mir noch unsicher, welchen beruflichen Weg ich einschlagen möchte. Ich wusste jedoch bereits, dass ich gerne im sozialen Bereich arbeiten würde. Deshalb habe ich mich für ein BFD an meiner ehemaligen Schule entschieden. Ich erhoffte mir, einen Einblick in die Schulsozialarbeit zu bekommen und den Beruf besser kennenzulernen. Diese Erwartungen wurden vollständig erfüllt. Durch die vielen Erfahrungen, die ich sammeln durfte, bin ich mir nun sicher, dass Soziale Arbeit der richtige Studiengang für mich ist. Deshalb werde ich ab Oktober Soziale Arbeit studieren.

Mein Alltag bestand vor allem darin, den Unterricht in verschiedenen Fächern zu begleiten und die Lehrkräfte zu unterstützen. Schülerinnen und Schüler, die in einzelnen Fächern Schwierigkeiten hatten, habe ich zusätzlich betreut und ihnen geholfen, den Anschluss an den Unterrichtsstoff zu behalten. Außerdem war ich regelmäßig bei der Aufsicht während der Mittagspause eingesetzt, unterstützte den Jugendtreff und begleitete verschiedene AGs.
Dabei hatte ich die Möglichkeit, die Kinder auch außerhalb des Unterrichts kennenzulernen und sie in einer lockeren Atmosphäre zu begleiten. Besonders schön fand ich, dass ich zu vielen Schülerinnen und Schülern eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen konnte und jeden Tag gemerkt habe, wie abwechslungsreich und vielseitig die Arbeit in der Schule ist.

Eine besondere Herausforderung war für mich, die Kinder in ihren ganz unterschiedlichen Lebenssituationen bestmöglich zu unterstützen. Zu Beginn war mir nicht bewusst, wie vielfältig die Aufgaben der Schulsozialarbeit sind und wie viele Kinder im Schulalltag auf Unterstützung angewiesen sind. Mit der Zeit habe ich gelernt, besser auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen.

Besonders in Erinnerung bleiben wird mir, wie schön es ist zu sehen, wenn sich Kinder anstrengen und ihre Fortschritte sichtbar werden. Es hat mich immer sehr gefreut, wenn sich Schülerinnen und Schüler für meine Hilfe bedankt haben. In diesen Momenten wurde mir bewusst, dass ich ihnen den Schulalltag tatsächlich erleichtern und ein Stück weit schöner machen konnte.

Während meines BFD habe ich gelernt, besser auf Kinder einzugehen und ihre unterschiedlichen Bedürfnisse wahrzunehmen. Außerdem konnte ich meine Kommunikationsfähigkeit weiterentwickeln und erfahren, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schulsozialarbeitenden und vielen weiteren Personen im Schulalltag ist. Das BFD hat mir einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt gegeben und mir gezeigt, wie bereichernd die Arbeit im sozialen Bereich ist. Nach meinem Freiwilligendienst werde ich im Oktober Soziale Arbeit studieren. Durch die Erfahrungen des vergangenen Jahres bin ich mir sicher geworden, dass dieser Beruf genau der richtige für mich ist.

Mehr erfahren? Hör rein in unseren Podcast!

Möchtest du mehr über den Freiwilligendienst im Bereich Schule erfahren? 
In unserem Podcast erzählen Freiwillige von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Oder schau dir in Instagram ein Reel an. 

Jetzt Podcast hören!   Reel in Insta anschauen!
 

Unterstützung zur Barrierefreiheit